Fußnoten Waldenser

  1.  Molnár, Amedeo: Die Waldenser - Geschichte und europäisches Ausmaß einer Ketzerbewegung , Göttingen 1980; Roll, Eugen: Die Waldenser- Aufbruch in eine neue Zeit , Stuttgart 1982.
  2.   Cañedo Cervera, Antonio: Il Valdismo contemporaneo - Analisi sociologica di un caso di identità collettiva , Turin 1987. Eine Kopie wurde mir freundlicherweise vom Waldenserverlag "Claudiana" Turin zur Verfügung gestellt.
  3.   Ranchetti, Federico: La confessione valdese in Italia - Dal Ducato di Savoia all'intesa del 1984 , Neapel 1992. Nicht veröffentlichte Arbeit der Juristischen Fakultät der Universität Neapel, die mir vom Autor zur Verfügung gestellt wurde.
  4.   Boot, Ellie: Een lichtpunt in de duisternis- Een onderzoek naar de sociale kenmerken van de waldenzen als minderheidskerk , Vrije Universiteit Amsterdam 1992. Die nicht veröffentlichte theologische Examensarbeit wurde mir von der Autorin freundlicherweise zur Verfügung gestellt .
  5.   Peyrot, Bruna: La roccia dove Dio chiama - Viaggio nella memoria valdese fra oralità e scrittura , Sala Bolognese 1990.
  6.   Tourn, Giorgio: I Valdesi - Identità e storia di una minoranza , Monografie edite in occasione del XVII febbraio, Torre Pellice 1993. Dieses Traktat wurde in einer Reihe veröffentlicht, die seit 1923 jährlich zum Anlaß des Waldenserfestes, dem 17.Februar erscheint. Der Autor ist Waldenserpastor und beschäftigt sich vorwiegend mit der Aufarbeitung der Waldensergeschichte.
  7.   Rosaldo, Renato: Culture and Truth - The Remaking of Social Analysis , Boston 1989, S. 198-202.
  8.   Einige Interviews führte ich auch in Neapel durch.
  9.   Im Anhang befinden sich Karten zur Illustration der Interviewbeziehungen in den verschiedenen Orten.
  10.   Die vollständige Liste der Cassetten- und Gesprächsaufzeichnungen 1993 findet im Anhang vor der Literaturliste.
  11.   Aus: Löfgren, Orvar: The Nationalization of Culture, in: Ethnologia Europaea 19, 1, 1989, S 5-24.
  12.   Eine Kopie des Fragebogens findet sich im Anhang.
  13.   Borgatti, Stephen P.: Anthropac 4.0 - Methods Guide , Columbia (Analytic Technologies) 1992, S.8-11.
  14.   Die Nachnamen geben zwar Aufschluß über die Herkunft, es darf aber nicht assoziiert werden, daß nur Waldenser mit französischem Nachnamen "echte" Waldenser seien! Das Waldensersein ergibt sich aus der individuellen Identifizierung mit dem Waldensertum, nicht aus der genealogischen Abstammung.
  15.   "Ich erinnere mich an etwas von meinen Großeltern... als sie das erzählten, auch zu den Ursprüngen der Geschichte der Waldenser, dann erzählten sie genau das, was in unseren Tälern passiert ist, der totale Zerfall, die Auswanderung aller dieser Waldenser, die Rückkehr dieser Waldenser und in der Tat, sie sangen diese Geschichte oft, für mich ist wirklich etwas geblieben, ich könnte mich auf keinen Fall davon lösen." [Übersetzung S.M.L.]
  16.   "Von Petrus Waldus anfangen, von Anfang an und weiter, Petrus Waldus, weil wenn man nicht von Petrus Waldus spricht, versteht man die Waldenser nicht, dann weiter, die Piemontesischen Ostern, die Verfolgungen, und dann das Exil, Giosué Janavel, Henri Arnaud und dann auch die Kirchen Südamerikas, weiles unsere Leute sind, die gegangen sind." [Übersetzung S.M.L.]
  17.   "[...] die Piemontesischen Ostern, die Verfolgungen, und dann das Exil, Giosué Janavel, Henri Arnaud und dann auch die Kirchen Südamerikas [...]". [Übersetzung S.M.L.]
  18.   Die Schreibweise seines Namens wird auch mit Valdes, Valdesius, Valdensius, Gualdensis, Waldo, etc. überliefert. Vgl. dazu auch Hastings 1954: 666.
  19.   Roll (1982: 29) bezeichnet das Umfeld, in dem Waldes sich befand, als "typisch katharisch" und geht davon aus, daß Waldes in dieser Zeit ein Anhänger der Katharerbewegung war.
  20.   Der zuständige Bischof Guichard eröffnete im Jahre 1174 einen Prozeß gegen Waldus.
  21.   Die Tatsache, daß er wieder die Versöhnung mit der Kirche suchte, deutet darauf hin, daß er sich von den Katharern in dieser Zeit distanziert hatte. (Roll 1982: 30, der erst in dieser Phase die Glaubenskrise des Waldus ansiedelt).
  22.   Die Waldenser hatten auf die Frage, ob sie an die Mutter Christi glaubten, mit "ja" geantwortet. Scholastiker wußten dagegen, daß man seit dem Konzil von Ephesos 431 nicht von Maria als Mutter Christi sprechen durfte. Es wurde dagegen empfohlen, von der Mutter Gottes zu sprechen. Außerdem unterschieden die Theologen klar zwischen dem unzulässigen Glauben an irdische Geschöpfe und dem Glauben an die Personen der göttlichen Dreifaltigkeit, und Maria war als Mutter Jesu ein irdisches Geschöpf! (vergleiche Molnár 1980: 25).
  23.   Die Tatsache, daß sie in dem Beschlußkatalog des Konzils im Gegensatz zu den Katharern nicht erwähnt wurden, bestätigt dieses (Molnár 1980: 26).
  24.   Die Synode von Lyon, vor der Waldus seinen Eid ablegen mußte, war von hohen Kirchenlegaten eigens seinetwegen einberufen worden, wohl um diesen einzuschüchtern. Die sich rasch ausbreitende Bewegung, die im Unterschied zu den Katharern nicht institutionell organisiert war, war auf eine Reform der Kirche von innen her ausgerichtet. Die Grundforderung nach Armut beunruhigte die Kirche, die die Waldenser lieber in einem Armutsorden organisiert gesehen hätte: der Mutterkirche unterstellt und ohne Forderung nach einer Reform der Kirche (Molnár 1980: 38). (Den hier vorgezeichneten Weg ist Franz von Assisi 30 Jahre später gegangen). Mit dem scholastisch spitzfindig formulierten Eid ließen sie Waldes erklären, daß der Armutsanspruch der Bewegung für die Kirche unverbindlich blieb (Molnár 1980: 40).
  25.   "Die Lehre Arnolds von Bréscia findet sich nach ihrem ganzen Inhalt bei den lombardischen Waldensern wieder. Die ursprünglich friedfertigen Armen von Lyon erhalten in Arnolds Heimat ihre Kampfstellung gegen Rom [...]." (Adolf Hausrath, zit. n. Roll 1982: 48).
  26.   Roll (1982: 47) gibt das Jahr 1183 an.
  27.   Bruna Peyrot (1988: 137) weist darauf hin, daß die meisten Dokumente über die Verbreitung der Waldenser im 12. und 13. Jahrhundert die Inquisitionsakten waren: "[...] la conoscenza del valdismo medioevale è affidata in massima parte a fonti inquisitoriali che esprimono il punto di vista della autorità religiosa costituita nei confronti dei movimenti ereticali del XII e XIII secolo [...]."
  28.   Es gab eine Schule in Mailand, wo deutsche waldensische Anwärter auf die Predigttätigkeit ausgebildet wurden (Hastings 1954: 667; Molnar 1980: 128).
  29.   Das Gebiet - heute im westlichen Piemont der Provinz von Turin gelegen - wird heute als "Waldensertäler" (valli valdesi ) bezeichnet und umfaßt die drei Pinerolesischen Täler, die jeweils nach dem sie durchlaufenden Fluß (Pellice, Germanasca, Chisone) benannt wurden: Pellicetal, Germanasca- und Chisonetal.
  30.   Es fand ein reger Austausch zwischen den Waldensern und den Hussiten statt. Durch die Hussiten erhielten die Waldenser erstmals auch eine fundierte theologische Ausbildung (Tourn 1980: 72).
  31.   Von dem Wort "Barba" leitete sich das Wort "Barbetto" ab. Diese Spitzname wurde Waldensern ab der Mitte des 16.Jhd. gegeben. "Barbetto" wurde in den folgenden Jahrhunderten in Norditalien zum Synonym für "Gebannter", "Rebell" (Tourn 1980: 265).
  32.   Bis zum Beginn des 16.Jahrhunderts gibt es nur wenige Dokumente über das Leben der Waldenser. Die Barben arbeiteten im Untergrund zweifellos weiter (Tourn 1980: 79).
  33.   "Auf diese Weise gehen die Waldenser in die Geschichte der europäischen Reformation ein als protestantischer Brückenkopf im Lande des Papsttums." [Übersetzung S.M.L.]
  34.   In antiken Karten ist dieser Ort verzeichnet als: Vardia = Guardia - la Guardia - Guardia Lombarda... Guardia Piemontese . Das Adjektiv Piemontese wurde nach der Einheit Italiens in Erinnerung an seine historischen Wurzeln beigefügt, um es von gleichnamigen Ortschaften zu unterscheiden (Battista 1977: 18).
  35.   Malvicino war vom Großinquisitoren Michele Ghislieri - selbst Dominikaner - eingesetzt worden. Ghislieri verweigerte Pascale später die Amnestie und verurteilte ihn zum Tode. Der Großinquisitor wurde später Papst Pius V. (Stancati 1986: 18).
  36.   Selig sind, die um Gerechtigkeit willen verfolgt werden (Matthäus 5: 10). In Erinnerung an die Waldensergemeinden Kalabriens, die 1561 vernichtet worden sind wegen der Predigt des Evangeliums. [Übersetzung S.M.L.]
  37.   Schaut den Fels an, aus dem Ihr gehauen seid (Jesaja 51,1)
  38.   Bibelverse aus: Rat der Evangelischen Kirchen in Deutschland (Hg.): Die Bibel oder die ganze Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments , Nach der deutschen Übersetzung Martin Luthers, Stuttgart 1964, S.764.
  39.   Tourn et al. (1989: 37) gibt das Jahr 1655 an. Es handelt sich hier wohl um einen Druckfehler, da der Guerillakrieg Janavels zwischen 1655-1665 stattfand (Peyrot 1988: 139).
  40.   Der erste Film, der über die Waldenser in den 20er Jahren gedreht wurde, zeigte Szenen des bewaffneten Widerstandes Janavels. Peyrot, Bruna: Il primo film sui valdesi , in: la beidana, Luserna San Giovanni 1989, S.29-35.
  41.   Diese Legenden sind Ausnahmen und womöglich nur Kopien der katholischen Legenden. In den waldensischen Legenden wird vor allem von Jesus erzählt, der Ortschaften der Täler besucht. Vergleiche dazu: "Gesù Cristo al Sap", "Gesù Cristo alla Sella", "Gesù Cristo alla Sella Vecchia", "San Paolo nelle Valli valdesi", alle in: Genre, Arturo & Bert, Oriana (Hg.): Leggende e Tradizioni Popolari delle Valli Valdesi , Turin 1982, S.153-163. Neben diesen wird in den Legenden, die in der Zeit der Verfolgung angesiedelt sind, oft vor allem auf religiöse Standhaftigkeit angespielt.
  42.   "Gianavello wurde von Mal zu Mal der Vorfahr des Revolutionärs von 1789, des Romantikers des 19.Jahrhunderts und des antfaschistischen Partisanen." [Übersetzung S.M.L.]
  43.   "Als auch ich und meine Freunde dieses Leben führten, dann interessierte uns, was Gianavello gemacht hat, damals waren es die Katholiken, die sie verfolgten, bei uns waren es die Deutschen und die Faschisten." [Übersetzung S.M.L.]
  44.   Der Herzog von Savoyen und Ludwig XIV. schickten gemeinsam Soldaten in die Täler.
  45.   "The valleys are deserted" (Catinat, zit. n. Hastings 1954: 671).
  46.   In der Schweiz wurden sie auf verschiedene Städte verteilt und finanziell von Holland, England und protestantischen deutschen Staaten unterstützt (Hastings 1954: 671).
  47.   Bei Tourn (1980: 120) findet sich eine Abbildung aus dem Jahre 1640.
  48.   Aus: Rat der evangelischen Kirche Deutschland (Hg.): Die Bibel, zit., S.283.
  49.   Janavel verfaßte für die Leiter der Expedition "Instruktionen", in denen er den Waldensern seine Vorstellungen vom bewaffneten Widerstand darstellte (Tourn et al. 1989: 17).
  50.   Diese Flüchtlinge wurden in Württemberg und Hessen aufgenommen. In Württemberg gründeten sie unter Leitung von Arnaud zahlreiche Kolonien.
  51.   Von katholischer Seite versuchte man die Einheit der Waldenser zu schwächen, indem man zum Beispiel Katholiken oder Konvertiten Darlehen gab, um Felder von Waldensern aufzukaufen. 1743 wurde außerdem in Pinerolo, der nächstgrößeren Stadt außerhalb des Ghettos, ein "Hospiz für Katechumenen" eingerichtet, in dem Waldenser zu Katholiken umerzogen werden sollten. Fünf Jahre danach richtete man in Pinerolo einen Bischofssitz ein (Tourn 1980: 185f.).
  52.   Charles Beckwith gehört zu den "Helden" der Waldensergeschichte. Sein Portrait, auf dem er mit einem Holzbein abgebildet ist - er hat sein Bein bei der Schlacht von Waterloo 1815 verloren -, ist in den Waldensertälern allen bekannt. Es findet sich auch im Waldensermuseum.
  53.   "Von nun an werdet Ihr entweder Missionare sein oder überhaupt nichts" (vergleiche Tourn 1980: 212).
  54.   In Turin wurde 1853 sogar schon die erste Kirche eingeweiht. 1859 emigrierten Waldenser nach Uruguay und gründeten dort 1860 die "Colonia Valdense" am Rio de la Plata.
  55.   Das Blatt erscheint seit 1993 unter dem Namen "Riforma" in Zusammenarbeit mit den Methodisten und Baptisten. Vergleiche dazu auch Kapitel III,4. sowie die vollständige Liste der Zeitschriften, an denen Waldenser mitwirken, im Anhang.
  56.   Der Historiker Giorgio Rochat (1990: 13) erinnert daran, daß trotz der neuen politischen Bedingungen die religöse Freiheit weiterhin nicht rechtlich festgelegt war: "[...] ma i sacrifici necessari e i limiti concreti ricordano che la libertà religiosa non era diffusa e garantita senza riserve come scriveva D.Jahier." Bouchard (1990: 29) schreibt, daß die Waldenserkirche sich die Freiheit langsam erkämpfen mußte: "[...] pastori e colportori vengono arrestati, processati, la Chiesa Valdese deve aprirsi il passo lottando, [...] si può dire, senza esagerare, che la Chiesa Valdese si é conquistata 'sul campo' la sua libertà d'azione evangelistica."
  57.   "Es war dieses Regime von stillem aber realen Separatismus, der in den letzten vierzig Jahren liberaler Regierung, allen Bürgern eine authentische Religionsfreiheit garantierte und mit der Freiheit, einen wahren religiösen Frieden, den niemand, weder Regierende noch das Volk, zu stören gedachten." [Übersetzung S.M.L.]
  58.   Dieses ist die offizielle Bezeichnung der Gesetze. Die Anführungsstriche sind zitiert.
  59.   Auf der Grundlage dieses Gesetzes wurde am 9.April 1935 die Pfingstlerbewegung verboten. Dieses Verbot blieb noch bis in das demokratische Italien des Jahres 1955 in Kraft (Rochat 1990: 246).
  60.   Von dieser Gesetzgebung waren vor allem die Freikirchen betroffen, die oftmals keinen Pastor stellen konnten (Rochat 1990: 133f).
  61.   Die Pfingstlerbewegung wurde verboten. In einem Schauprozeß wurden 26 Zeugen Jehovas zu Haftstrafen verurteilt und größtenteils in die Verbannung geschickt. Eine eindrucksvolle Liste aller aus religiösen Motiven Verbannten, in der Name, Geburtsjahr, Beruf und Konfession der Verbannten aufgeführt sind, hat Giorgio Rochat zusammengestellt (1990: 321-329). Aus dieser Liste geht hervor, daß Verbannte zum allergrößten Teil Pfingstler und Zeugen Jehovas waren.
  62.   Diese ständige Diskriminierung wurde lediglich durch den Fall des Regimes unterbrochen: "Autorità statali, fasciste e cattoliche, di buon accordo, procedevano alla discriminazione e ghettizzazione dei valdesi nelle loro Valli, con un processo interrotto soltanto dalla caduta del regime fascista" (Rochat 1990: 182) - "Staatliche faschistische und katholische Autoritäten schritten in gutem Einvernehmen in der Diskriminierung und Ghettoisierung der Waldenser in ihre Täler fort; ein Prozeß, der nur durch den Fall des faschistischen Regimes unterbrochen wurde." [Übersetzung S.M.L.]
  63.   Zum Beispiel von Rivoir in Rivoira, von Ribet in Ribetti, von Jourdan in Giordano und so weiter. Tourn (1993: 34) weist darauf hin, daß einige Waldenser schon vor der Zeit des Faschismus ihre Namen - wie er schreibt - im Zuge eines "mißverstandenem Nationalismus" freiwillig italianisiert hatten. Mehr noch als auf einen mißverstandenen Nationalismus deutet die Italianisierung vieler Waldensernachnamen meines Erachtens vielmehr auf eine Überidentifikation mit dem neuen Staat: Italien hin.
  64.   Urteil eines faschistischen Amtsträgers beim Verhör eines Partisanen, zit. n. Bouchard (1990: 65).
  65.   "Die Beispiele und die Überlegungen, die bis hier angeführt wurden, haben dennoch die Idee von den Waldensern als homogene Gesamtheit begünstigt, ohne Rücksicht auf die Unterschiede in ihrem Inneren, bezüglich, zum Beispiel, der sozialen Gruppen (Bauern, Handwerker, Intellektuelle...) oder der bekleideten Rollen (Pastor, Lehrer, Ältester...)." [Übersetzung S.M.L.]
  66.   Manuela Bugatti bezieht sich hier auf 1974. Es handelt sich um jene Periode, auf die auch Giampiccoli in seinem Zitat schon angesprochen hat und in deren Folge unter anderem auch das Buch des Pastors Giorgio Tourn erschien: I Valdesi - La singolare vicenda di un popolo-chiesa , Turin 1977, das die wohl populärste Beschreibung der Waldensergeschichte darstellt. Es ist in vielen Waldenserhaushalten zu finden, wird immer wieder zitiert und ist in mehrere Spachen übersetzt worden u.a. ins Deutsche (erschienen 1980), Englische, Holländische, Französische.
  67.   "Die generelle Waldenseridentität (Massenidentität - festgelegt durch das Personenstandsregister oder ethnisch-kulturell) und eine religöse Identität, nach dem Grad der Beteiligung am Leben der kirchlichen Gemeinden und auf der Basis des Einsatzes im Glaubensbekenntnis." [Übersetzung S.M.L.]
  68.   "Auf der anderen Seite gibt es inzwischen in ganz Italien um unsere Gemeinden einen großen Kreis Personen, die sich auf sie [die Gemeinden] beziehen, ohne ein Teil von ihnen zu sein: sie treten aus der Kirche aus oder erwägen die Möglichkeit in sie einzutreten, aber sie entscheiden nicht." [Übersetzung S.M.L.]
  69.   Die Identität der Volks-Kirche als homogener Block beginnt zunehmend seine Integration zu verlieren." [Übersetzung S.M.L.]
  70.   "Für mich, ich, sind diese da aus dem Waldensertum draußen." [Übersetzung S.M.L]